Im Laaber-Verlag erschienenes »Händel-Lexikon« als ultimative Informationsbasis
Händel und seinen Musik begegnen uns auch heute noch allerorten – ob z.B. in der Werbung, bei Feierlichkeiten oder im Instrumentalunterricht. Der gebürtige Hallenser ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Barockmusik – und diese Publikation trägt seinem Status nun gebührend Rechnung. 772 Stichworte zu dem großen Komponisten von A-Z blättern äußerst informativ und gut lesbar die wichtigsten Aspekte von Händels Leben und Werk auf: Kompositionen, Gattungen, Instrumente, Interpreten, Forscher, Nachahmer, Librettisten, Aufführungs- und Aufenthaltsorte u.v.m.
Dabei ist besonders erfreulich, dass der Leser sich hier mittels kompakter Darstellungen zu Themen wie »Finanzen«, »Krankheiten«, »Persönlichkeit« oder »Reisen« auch dem Alltag dieses in nahezu allen musikalischen Gattungen einzigartigen Künstlers schnell annähern kann. Insgesamt liefert das Lexikon so nicht nur den gesicherten Forschungsstand anno 2011 in hochkonzentrierter Form, sondern wirft mit Einträgen wie »Händel-Filme«, »Händel-Festspiele« oder »Rezeption« auch Schlaglichter auf die heute immer noch intensive Auseinandersetzung mit dem Schöpfer solcher allseits bekannten Meisterwerke wie der »Feuerwerksmusik« oder dem »Halleluja« (aus dem Oratorium »Messias«).
Das Händel-Lexikon
Hrsg. von Hans Joachim Marx in Verbindung mit Manuel Gervink und Steffen Voss
ISBN 978–3–89007–552–5
825 Seiten, geb. (Leinen mit Schutzumschlag)
Laaber, EUR 118
musikschulwelt meint: Das »Händel-Lexikon« leitet als treuer und zuverlässiger Begleiter durch diese epochale musikalische Hinterlassenschaft und bietet einen Informationspool, den man im World Wide Web in dieser Qualität vergeblich suchen wird. Wer sich seriös diesem Titanen der Barockmusik annähern will, findet hier das ideale Navigationsmaterial. Eine lohnende Anschaffung, die man auch in zwanzig Jahren noch nicht bereut haben wird.















