Neuer Klangkörper unter der Leitung von Vladimir Kovalev
Die Stadt Witten hat ein neues Jugendsinfonieorchester, das seit Anfang dieses Jahres zusammen musiziert. Das JSO ist eine Zusammenarbeit von Albert-Martmöller-Gymnasium, Ruhrgymnasium, Schillergymnasium, Rudolf-Steiner- und Blote Vogel-Schule sowie der Musikschule Witten und dem Verein der Freunde und Förderer der Musikschule Witten. Am 21. Mai wird es in der Aula des Ruhrgymnasiums erstmals öffentlich auftreten. Auf dem Programm stehen neben Filmmusiken aus „Forrest Gump“ und „Fluch der Karibik“ die Sinfonie Nr. 29 von Mozart und Mendelssohns romantisches Violinkonzert.
Über 60 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 12 aus den drei Gymnasien und den beiden Waldorfschulen der Stadt fanden sich zusammen, um musikalisch über die bisherigen Möglichkeiten des Orchesterspiels hinauszuwachsen. Mit der Musikschule als Bindeglied wurde es nach langer Zeit wieder möglich, eine symphonische Besetzung auf die Beine zu stellen. In den Registerproben wurden die jungen Instrumentalisten von den Musiklehrern der beteiligten Schulen betreut. Das Ruhrgymnasium richtete diese erste Arbeitsphase aus. Die künstlerische Leitung lag bei Vladimir Kovalev (Bildmitte vorn), der den neuen Klangkörper auf diese Premiere hin formte und schon in den Proben gezeigt hat, zu welchen Höchstleistungen er junge Musiker führen kann.
Viele Anstrengungen waren aber auch im Hintergrund nötig, um das Programm mit fulminanten Stücken in großer Besetzung, aber auch mit anspruchsvollen Werken umzusetzen. Instrumente mussten beschafft, Aushilfen für selten erlernte Instrumente gewonnen werden. Erst im Laufe von Monaten schlossen sich in dieser Arbeitsphase die Reihen. Auch Katharina Rehlinghaus (rechts neben Kovalev), Musiklehrerin am Ruhrgymnasium, wird ein Stück in großer Besetzung dirigieren. Mit Nora Isabel Schreckenschläger (Violine) ist auch der Solopart aus den Reihen der Wittener Schülerschaft besetzt.
Die Ausschreibung der nächsten Arbeitsphase an einer anderen Schule wird bereits vorbereitet.
Restkarten für das Konzert am 21. Mai um 18 Uhr gibt es noch an der Abendkasse. Sie kosten fünf Euro, für Schüler drei Euro.
