Türöffner zu mystischen Klangwelten

Arvo Pärts »Da Pacem Domine« für Celloensemble bei Universal Edition 

2004 vertonte der estnischen Komponist  Arvo Pärt die gregorianische Antiphon »Da pacem Domine« für gemischten vierstimmigen Chor. Viele namhafte Komponisten haben im Lauf der Musikgeschichte Kompositionen geschaffen, die dieses musikalische Friedensgebet aus dem frühen Mittelalter immer wieder neu interpretierten. Pärt lehnt sich eng an das mittelalterliche Original an und entwickelt mit dem für ihn typischen sparsam-verhaltenen Stil eine meditative, fast mystische Atmosphäre.

Das Cello wird hier zur menschlichen Stimme

Nachdem das Chorwerk in verschiedenen Besetzungen (von Streichorchester bis Saxophonquartett) erschien, ist es nur konsequent, dass es jetzt für Celloensemble vorliegt, da das Cello alle Register der menschlichen Stimmen darstellen kann und mit seinen warmen Klangfarben dem Geist des Werkes besonders nahe kommt.

Die Spielanforderungen setzen keine große »Virtuosität« voraus, aber die Cellisten sollten intonationssicher sein und eine gewisse Reife mitbringen, um den großen Spannungsbogen des Werkes darstellen zu können. [Elmar Preußer]

Arvo Pärt: Da Pacem Domine
für acht oder vier Violoncelli
ISBN 9783702470371
Universal Edition (UE 34985)
17,95 EUR

musikschulwelt meint: Eine hochinteressante Repertoireerweiterung für Celloensembles und zugleich ein inspirierender Türöffner zu den mystischen Klangwelten des zeitgenössischen Kultkomponisten Arvo Pärt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie diese Aufgabe: * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.