musikschulwelt präsentiert: Musee des Instruments de Musique

Brüsseler Musikinstrumentenmuseum in prachtvollem Jugendstilgebäude

Eine musikalische Zeitreise unternehmen von den alten Ägyptern bis zur historischen Aufführungspraxis des 19. Jahrhunderts. Einen systematischen Überblick zu Tasten- und Saiteninstrumenten bekommen. Traditionelle Folkloreinstrumente weltweit kennenlernen. Eintauchen in die Welt der mechanischen Instrumente. Dazu eine klingende Landschaft aus 194 verschiedenen Toneinspielungen an 89 Hörpunkten… Dies alles und noch mehr bietet das Instrumentenmuseum MIM in Brüssel seinen Besuchern.

© mim - foto by Carlos Montero-Caballero

Gegründet wurde das MIM bereits 1877. Es entstand aus der Zusammenführung von zwei Instrumentensammlungen.  Zum einen übernahm der Belgische Staat die Sammlung des Musikwissenschaftlers François-Joseph Fétis (1784-1871), zum anderen überließ Rajah Sourindro Mohun Tagore (1840-1914) König Leopold II.  rund hundert indische Instrumente. Die Instrumente erhielt das Brüsseler Konservatorium – sie sollten zunächst den Studierenden als Anschauungsmaterial dienen. Die Sammlungen wurden im Lauf der Museumsgeschichte systematisch erweitert. Rund 5000 Instrumente lagern im Depot des MIM – gezeigt werden können nur jeweils rund 1200. Das MIM ist mit Restaurationswerkstatt und Bibliothek auch Forschungseinrichtung.

© mim

Seit 2000 ist das Museum in einem prachtvollen Jugendstil-Gebäude aus dem Jahr 1899 mit Konzertsaal und Restaurant untergebracht, die schon für sich viele Besucher anziehen. Das Museum veranstaltet im Jahr rund 130 Konzerte und für verschiedene Zielgruppen Workshops.

mim
Musee des Instruments de Musique
Montagne de la Cour 2
B-1000 Brussels

https://www.mim.be

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