Die Landesregierung, der Landesverband der Musikschulen (LVdM) NRW und der Landesmusikrat (LMR) NRW als Dachverband der Musikverbände in NRW wollen gemeinsam Musikangebote stärker in den Ganztag einbinden. Schulministerin Sylvia Löhrmann, Jugend- und Kulturministerin Ute Schäfer, Professor Werner Lohmann, Präsident des Landesmusikrats NRW, sowie Volker Gerland, Vorsitzender des Landesverbands der Musikschulen in NRW, haben dazu am 7. November in Düsseldorf die Rahmenvereinbarung über Musik in Ganztagschulen und Ganztagsangeboten unterzeichnet.
Ziel der Vereinbarung ist es, Musikangebote zu einem festen Bestandteil des schulischen Ganztags zu machen und deren hohe Qualität sicherzustellen. Möglichst alle Kinder und Jugendlichen sollen in Ganztagsschulen und Ganztagsangeboten die Gelegenheit erhalten, regelmäßige musikpraktische Angebote außerhalb des Unterrichts wahrzunehmen.
Schulministerin Löhrmann unterstrich, dass die Rhythmisierung im Ganztag der Einbindung von Musikangeboten besonders entgegenkommt. „Gerade im Ganztag haben wir die Zeiträume, um Kinder zum Musizieren anzuregen und die Beschäftigung mit Musik zu fördern. Dabei werden auch Kinder und Jugendliche erreicht, die bisher wenig mit Musik in Berührung gekommen sind und die nun ihre Talente entdecken und Freude an Musik entwickeln können,“ so Ministerin Löhrmann. Sie dankte dem Engagement der Verbände und der Musikschulen, die die vielfältigen Musikangebote an Schulen möglich machen. Löhrmann hob auch den Beitrag der Rahmenvereinbarung zu einer umfassenden kulturellen Bildung hervor: „Wir wollen die Schulen anregen, Gesamtkonzepte zu entwickeln, die Bezüge zwischen Musikunterricht und außerschulischen kulturellen Angeboten herstellen.“
Die Rahmenvereinbarung berücksichtigt alle Schulformen und alle offenen und gebunden Angebotsformen des Ganztags. Sie basiert auf der seit 2003 bestehenden Vereinbarung „Musik in Ganztagsschulen und Ganztagsangeboten“ und passt sie der aktuellen Schulentwicklung an.
