Weimar veranstaltet 2011 den 3. Internationalen Franz Liszt Wettbewerb
Höchstens 17 Jahre alt sind die 54 jungen Tastenkünstler, die im Frühjahr aus 15 verschiedenen Ländern nach Weimar kommen: Sie nehmen teil am 3. Internationalen Franz Liszt Wettbewerb für junge Pianisten, der vom 21. Februar bis 2. März 2011 unter der Schirmherrschaft von Alfred Brendel ausgetragen wird. Der als Kooperation der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar mit ihrem Hochbegabtenzentrum, dem Musikgymnasium Schloss Belvedere, veranstaltete Wettstreit hat beschränkt sich auf zwei Alterskategorien (bis/ab 13 Jahre) .
Eine wesentliche Neuerungen ist 2011 die Einbeziehung von Klavierliteratur für vier Hände – auch an zwei Flügeln –, die der Teilnehmer im spannenden Duo mit einem »renommierten Pianisten“ vortragen wird. Zum anderen gibt es nun auch für die besten Teilnehmer der Kategorie I (bis 13 Jahre) eine dritte finale Runde, in der sie Joseph Haydns Klavierkonzert D-Dur Hob. XVIII:11 gemeinsam mit dem Orchester des Musikgymnasiums Schloss Belvedere interpretieren dürfen (für Teilnehmer bis zum Alter von zehn Jahren ist der Vortrag nur des 1. oder 3. Satzes möglich). Für die Finalisten der 2. Kategorie (14 bis 17 Jahre) ist Franz Liszts Fantasie über ungarische Volksweisen für Klavier und Orchester das Pflichtstück.
Wer die Preise im Gesamtwert von mehr als 10.000 Euro am Ende erhält, entscheidet eine elfköpfige, international besetzte Jury. Neben einer Reihe von Sonderpreisen und Anschlusskonzerten kann außerdem ein so genannter Grand Prix in Höhe von 2.000 Euro verliehen werden: Dieser Preis ist einem besonders herausragenden Teilnehmer des Wettbewerbs vorbehalten.
Informationen: www.hfm-weimar.de/liszt
