Musizieren in Deutschland

Statistik Kauf Musikinstrument 2019

Quelle: 3. Welle Langzeitstudie Musiknutzung

Wer spielt welches Instrument? Wer macht in Deutschland Musik? Die dritte Welle der Langzeitstudie „Musiknutzung in Deutschland“ im Auftrag von Verbänden der Musikwirtschaft hat auch das aktive Musizieren erhoben. Hierzu wurden repräsentativ 2.514 Personen in Deutschland im Alter zwischen 16 und 70 Jahren mit Internetzugang im Herbst 2019 befragt. Aus den gewichteten Ergebnissen:

  • Jede vierte befragte Person (25%) macht regelmäßig Musik.
  • Wöchentlich widmen sich dem Instrumentalspiel oder dem Singen 21% der Bevölkerung bis zu fünf Stunden, weitere 4% über sechs Stunden.
  • In einer Band oder einem Chor etc. sind 6%aktiv.
  • 31% der Bevölkerung haben regelmäßig und länger als ein Jahr privaten Musikunterricht genommen.
  • Welche Instrumente werden von den Musizierenden gespielt? 44% nennen das Klavier/Keyboard, 40% die Gitarre, 20% spielen ein Blasinstrument, jeweils 8 Prozent Schlagzeug oder Bass, 4 Prozent die Geige.
  • 13 Prozent aller Befragten planen, in Zukunft ein Instrument zu kaufen. 56 Prozent dieser Personen präferieren dabei den Offline-Kauf.
  • Die Aufteilung nach Instrumenten entspricht hierbei in etwa den gesspielten Instrumenten: 38% Gitarre, 35% Kalvier/Keyboard, 11% Blasinstrument, 8% Schlagzeug, je 5% Geige oder Bass, 3% Cello, 14% sonstiges Instrument.

Weitere Informationen zur Langzeitstudie finden sie hier.

  1 comment for “Musizieren in Deutschland

  1. Hier hätte ich vielleicht zwischen Klavier und Keyboard getrennt. Ein Keyboard gibt es relativ günstig, ein Klavier, oft auch E-Piano, nicht ganz so günstig (ein echtes Klavier liegt ja meist so um die 5000 €). Wenn man das allerdings so liest, sollte vielleicht jede Schule eine Gitarren-AG anbieten. Damit bekämen Schüler Zugang zur Musik, das Instrument kann relativ günstig gekauft werden, jedenfalls so günstig, dass die meisten Familien ein bis zwei Jahre darauf hin sparen und es sich dann auf jeden Fall leisten könnten und die Schüler werden parallel noch zum Singen motiviert, vielleicht sogar zum Komponieren von Liedern, also zu einem günstigen und kreativen Hobby, das sie auch mit anderen teilen können.

    Mich wundert die geringe Zahl der Hobbygeiger, die hätte ich von der Musikschule her höher geschätzt. Ebenso Balsinstrumente – liegen die ganzen Blockflöten in der Schublade, was ist mit den ganzen Querflötisten, die man immer wieder trifft? Dass sämtliche Bläser weit von den Hobbypianisten und Keyboardern übertroffen werden, hätte ich nicht gedacht, zumal es da ja eine riesige Auswahl an Instrumenten gibt. Auch, dass noch mehr Menschen den Bass (teuer, riesig, schwer zu transportieren, oft „nur“ Rhythmusinstrument bzw. wird nur begleitend gezupft, laut/ gut in der Nachbarwohnung zu hören, wenn man ihn streicht) als Cello spielen, während man beim Cello auch gut Soli streichen kann und es etwas besser transportieren kann, als den Bass und es etwas handlicher ist als der Bass, hätte ich so nicht gedacht.

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